In der heutigen Gesellschaft sind Bildung, Ausbildung und das lebenslange Lernen die wichtigsten Voraussetzungen einer gelingenden Lebensplanung.
Der weltweite Wettbewerb erfordert eine Veränderung von der traditionellen „Lehr-Kultur“ zu einer „Lern-Kultur“, die individuelle, eigenverantwortliche und selbstgesteuerte Lernprozesse nachhaltig unterstützt. 

 
Lernräume mit multiplen Funktionen

Die Lernanforderungen in der heutigen Gesellschaft an den Einzelnen sind so umfassend geworden, dass es vieler  und unterschiedlicher Lernorte und Lernformen bedarf, um sie zu erfüllen. 
 
Lernen findet jederzeit und überall statt. nicht nur in der Schule. Sowohl in Alltagssituationen - eher als beiläufiger Prozess - als auch beim gezielten Durcharbeiten eines Lehrbuches oder bei der Teilnahme an einem Fortbildungsseminar als Erwachsener.

Der Lerner muss heute selbst das Ruder in die Hand nehmen, er muss sehr viel stärker als früher "selbstgesteuert “ Lernen. Lernen und Lehren geraten heute zunehmend unter den Einfluss von Technik. Neue Medien und neue Lernkultur sind in der Informations- und Wissensgesellschaft eng miteinander verwoben. Sie können – klug genutzt - ein wichtiges Instrument und ein Katalysator für pädagogische Prozesse sein: durch sie und mit ihnen können bei Lernenden individuelle Lernprozesse angeregt, gefördert und Motivationen geweckt werden, neue Lernwelten zu entdecken. 



Für die eigenständige Bearbeitung von problemorientierten, lebensnahen Lernsituationen und für kooperative Formen der Zusammenarbeit zum Zwecke des Wissenserwerbs, aber auch bei der instruktionalen Unterstützung im Lehrprozess bieten technisch geprägte Lernumgebungen neue Möglichkeiten, die durch herkömmlichen Einsatz von traditionellen Unterrichtsmedien nicht zu erreichen waren.

In jeder Phase der Wissensaneignung und besonders in der anschließenden Wissenspräsentation helfen digitale Medien wie auch beim Aufbau von  metakognitiven Fähigkeiten. Gerade in einem stärker individuell ausgerichteten, selbstgesteuerten Prozess des Wissenserwerbs mit offeneren Lernarrangements erweisen sich digitale Medien als wertvolle und  gewinnbringende Werkzeuge. Sie tragen deshalb erheblich dazu bei, Kompetenzen für das lebensbegleitende Lernen aufzubauen.

„Die aktive Förderung und Unterstützung eigenverantwortlichen Lernens mit neuen Medien schafft Raum und Zeit für vertiefende Dialoge, Diskussionen und sozialen Austausch und forciert darüber hinaus die Entwicklung von Kompetenzen zum (persönlichen) Wissensmanagement, die in der modernen Arbeitswelt immer mehr zu einem integralen Bestandteil beruflicher Tätigkeit werden.“ 

(Prof. Dr. Heinz Mandl, Dr. Gabi Reinmann-Rothmeier, Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik, München 2000, Lernen mit Neuen Medien – Pädagogische Grundlagung; Quelle: http://computerphilologie.uni-muenchen.de/jg00/mandl.html (08.04.2008)

 

Wandel von Schule als gesellschaftliche Notwendigkeit 

Es sind im Wesentlichen fünf Bereiche, die einen Veränderungsdruck mit zunehmender Intensität auf unser heutiges Schulsystem ausüben:
1. Wissenschaft und Technologie mit ihrer ungeheuren Entwicklungsdynamik, ihren immer kürzeren Innovations-Zyklen,
2. Wirtschaft / Erwerbs- und Arbeitswelt mit ihren Globalisierungstendenzen,
3. Gesellschaft/ Demographie und Sozialstruktur mit ihren spezifischen Problemen der Zuwanderung, der Überalterung, des Jugendwahns ...,  
4. Politik / Öffentliche Verwaltung mit knappen Kassen und Ressourcen
    und die
5. Medien mit ihrer unstillbaren Gier nach Meldungen, nach Sensationen.

Entwicklungen von Wissenschaft und Technologie als Motor der Veränderungen  

Zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte hat sich der Zugewinn an Wissen und Erkenntnissen so rasant entwickelt wie zur Zeit. Mit dem Stichwort Wissensgesellschaft wird auf ein wesentliches Element des gesellschaftlichen Wandels verwiesen. Es verdeutlicht, wie sehr Wissen als ein Charakteristikum der Gesellschaft verstanden wird; in ihm spiegelt sich auch, wie sehr Wissen selbst zum Handlungsgegenstand geworden ist. - In bestimmten Wissensbereichen - besonders in den Naturwissenschaften und in der Technik - ist eine derart rasante Wissensentwicklung zu verzeichnen, so dass die Halbwertzeit von Wissen immer kürzer wird. Viele wichtige Erkenntnisse sind heute nicht mehr Erkenntnisse in den einzelnen Fachgebieten einzelner Wissenschaftler, sondern Erkenntnisse über Systemzusammenhänge. Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne gemeinsamer Bearbeitung aktueller Probleme in konstruktiver Zusammenarbeit von Experten ganz unterschiedlicher Fachgebiete wird zu einer großen Herausforderung. Die Lösung zahlreicher Probleme erfordert ein Zusammenspiel auch vielleicht entfernt liegender Disziplinen. 
Zwar wissen wir immer mehr in einzelnen Fachbereichen, der Wert und der Nutzen dieses Wissens hängen jedoch zunehmend von der Art und Weise ihrer Verknüpfung ab. Wissenschaft und Technologie brauchen den weltweiten, schnellen Austausch an neuen Forschungsergebnissen, um in der internationalen Kooperation einen weiteren Fortschritt erzielen zu können.
Prozesse der Globalisierung bewirken heute eine neue, weltweite Konkurrenzsituation. Die Sicherung künftiger Wettbewerbsfähigkeit hängt zunehmend ab von Forschungserfolgen, von innovativen Ideen und Problemlösungen. Die weltweite Vernetzung ist dabei eine Chance und Herausforderung zugleich. 
Innerhalb der Volkswirtschaften expandiert der wissensbasierte oder informationsverarbeitende Sektor. Dies führt zu Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt und schafft neuartige Berufsbilder mit neuen Anforderungen und hat gravierende Auswirkungen für den Einzelnen wie für die Gesellschaft. 
Da komplexe, aber auch spezielle und zudem sich ständig wandelnde Tätigkeitsbereiche die Arbeitswelt prägen, verändern sich die Anforderungen an die Qualifikation, an die Flexibilität und die Mobilität des Einzelnen. Persönlichkeitseigenschaften wie Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Problemlösefähigkeit werden als "personelle Ressourcen" benötigt und bestimmen den beruflichen Erfolg des Einzelnen und bestimmen damit die Wirtschaftskraft der Unternehmen. Produktions- und Absatzmärkte sind global zu sehen. Folglich lösen sich nationale und geschützte Arbeitsmärkte nach und nach auf. Neue Produkte bestimmen die Gewinne und setzen eine hohe Qualifikation der Produzenten voraus. Schematische Arbeitsabläufe mit geringer Qualifikation werden von Maschinen übernommen oder in Billiglohnländern erledigt. Teamarbeit und Sozialkompetenz auf einem hohen Niveau bei Können und Wissen gewinnen an Bedeutung. Der Bildungsvorrat, den der Einzelne aus Schule und Ausbildung in die berufliche Tätigkeit mitbringt, reicht immer weniger weit, sondern muss lebenslang ständig erweitert werden. Das lebenslange Ausüben eines einmal erlernten Berufes wird seltener. Voraussetzungen für eine lebenslanges Lernen sind das Bewusstsein sowie die Fähigkeit zu lernen. Wie gut dies gelingen kann, hängt ab  - das zeigen wissenschaftliche Untersuchungen - von der Schulbildung des Einzelnen. Entscheidend ist nämlich, dass das einmal erworbene Wissen anschlussfähig ist und mit neuen Wissensbeständen verknüpft werden kann und neue Erkenntnisse in vorhandene Strukturen integriert werden können.

Bildung wird in unserer Gesellschaft zum Standortfaktor. Die schnelle Umsetzung von Erkenntnissen besonders aus den Grundlagenwissenschaften in verwertbare Produkte und Verfahren ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Siemens-Chef Heinrich von Pierer ist überzeugt: „Ein Unternehmen, das heute nicht innovativ genug ist, wird sehr schnell auf die eine oder andere Weise vom Markt verschwinden."

 

Informations- und Kommunikationsmedien revolutionieren seit den 1980er Jahren alle Bereiche der Arbeits- und Lebenswelt, insbesondere aber auch die Lernwelt.

Die neuen Medien verbreiten sich in unserer Gesellschaft mit unvergleichlicher Schnelligkeit und Intensität. In relativ kurzer Zeit haben sie sich nicht nur im beruflichen Sektor etabliert und sind dort nicht mehr wegzudenken, sondern durchdringen inzwischen auch den privaten Bereich und verstärkt ab 1996 - mit dem Start von „Schulen ans Netz“ - auch den schulischen Bereich.
Selten jedoch haben noch nie neue Unterrichtsmedien für derartige  Turbulenzen und kontroverse Debatten gesorgt wie die sog. Neuen Medien. Während die Apologeten angesichts der scheinbar unendlichen technischen Möglichkeiten ein neues Zeitalter des „light-learnings“ und Bildung auf Knopfdruck heraufdämmern sahen, in dem all die Mühsal des Lernens der Vergangenheit angehören sollte, und Bill Gates bereits  die lehrerfreie Schule prophezeite, warnten die Skeptiker vor Technikgläubigkeit und Abhängigkeit, vor der Rückkehr zum programmierten Unterricht, den man ja gerade erst abgeschafft hatte und vor dem Untergang traditioneller Kulturtechniken. 
Der kompetente Umgang mit den digitalen Unterrichtsmedien wurde von allen Parteien und gesellschaftlichen Gremien zum bildungspolitisches Ziel erklärt;  Medienkompetenz galt (und gilt)  nun  als vierte Schlüsselqualifikation und die Schulen des Landes wurden von der Politik und der Wirtschaft aufgefordert, entsprechende schuleigene Medienkonzepte zu entwickeln. 
Modellprojekte wurden  entwickelt und publiziert, die Anregungen liefern sollten für einen zeitgemäßen Umgang mit  Multimedia im Unterricht.
Ohne Zweifel  hat man es heute mit Medien zu tun, die weitaus „mächtiger“ und  viel versprechender  daher kommen als all ihre Vorgänger. 
Von entscheidender Bedeutung für das Bestehen des Einzelnen in der Wissensgesellschaft wird die Fähigkeit sein, eine Fülle ungeordneter und jederzeit abrufbarer Informationen in organisiertes, anwendungsfähiges und flexibel nutzbares Wissen zu verwandeln. Ein sicherer Umgang mit Medien in Lernprozessen befördert Wissenserwerb sowie Entwicklung von Lern-  und Methodenkompetenz.
Eine Gesellschaft im (technologischen) Wandel braucht deshalb auch eine sich wandelnde Schule.
Aktuelle didaktische Handlungsmuster müssen sich an tragfähigen und aktuellen pädagogischen Erfahrungen orientieren, an neuen gesellschaftlichen Anforderungen messen lassen und neuere lernpsychologische Erkenntnissen adäquat umsetzen.

Veränderungen in der Demographie und der Sozialstruktur der bundesdeutschen Gesellschaft
Die gegenwärtige gesellschaftliche Situation ist geprägt durch tiefgreifende soziale, kulturelle, wirtschaftliche und politische Veränderungen. Der gesellschaftliche Modernisierungsprozess vollzieht sich im Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft. Ein wesentliches Merkmal der modernen demokratischen Gesellschaft ist der Pluralismus. Ausgehend vom Grundsatz der freien Entfaltung der Persönlichkeit stehen Menschen nicht in einem Verhältnis von Über- und Unterordnung zueinander, sondern handeln im Rahmen der Rechtsordnung eigenständig und gleichberechtigt. Dies führt zu Vielfalt und Konkurrenz von Orientierungsmustern, Einstellungen, Verhaltensweisen und Lebensformen, die mit unterschiedlichen Wertbindungen und Lebenskonzepten einhergehen. Gesellschaftliche Institutionen und traditionelle Lebensformen verlieren für viele Menschen an Bedeutung. Die Veränderungen zu einem „Pluralismus"  sind in den Städten ebenso deutlich wahrnehmbar wie auf dem Land. Der Zuwachs an persönlichen Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten wird als Individualisierung bezeichnet - der Einzelne ist für die Gestaltung seines Lebenslaufes selbst verantwortlich. Institutionelle wie lebensgeschichtliche Vorgaben haben eher die Funktion von Bausätzen, aus denen sich der Mensch seine persönliche Biografie aktiv zusammenfügt. 
Davon sind alle Lebensbereiche betroffen, von der Wahl der Schulbildung und des Berufs, des Wohnortes, der Lebensform, der persönlichen Wertorientierungen bis hin zur Gestaltung des Alltags. Selbstverständlichkeiten und Verbindlichkeiten, tradierte Normen sowie Deutungs-  und Ordnungsmuster, die früheren Generationen eine Richtung gewiesen und eine gewissen Sicherheit im Lebensentwurf und im Zusammenleben gegeben haben, verlieren an Bindungskraft. Die sogenannte Normalbiografie, die durch Herkunft, Geschlechterrollen, aber auch Parteizugehörigkeit oder Religion beeinflusst wurde, nimmt ab. Die Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen werden vielfältiger, erfordern aber individuelle Entscheidungen. Die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen wird gestärkt, seine Selbstständigkeit gefordert. Dies führt zugleich zum Zwang, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, zur Notwendigkeit, Entscheidungen auch tatsächlich zu treffen. Angesichts der Vielzahl von Möglichkeiten und der hohen Komplexität gesellschaftlicher Zusammenhänge fällt es Menschen in unserer Gesellschaft schwer, die Orientierung für das eigene Leben, für die Entwicklung eines eigenen, als sinnvoll empfundenen Lebensentwurfs zu übernehmen. Pluralisierung auf der einen Seite und Individualisierung auf der anderen Seite zeigen sich auch im Wandel in der Familie: Die Zahl der Alleinlebenden wächst, das Spektrum familiärer Lebensformen wird differenzierter. Zugenommen hat die Zahl Alleinerziehender, aber auch von Familien, in denen es vielfältige Beziehungsverhältnisse gibt. Instabilität von Paarbeziehungen bedeutet dabei vor allem für Kinder und Jugendliche, innerhalb größerer familiärer Unsicherheiten leben zu müssen. Lebensbegleitende Bezugspersonen, die Halt und darüber hinaus Orientierung bei der Identitätsfindung geben können, fehlen immer häufiger. Bezugspersonen wechseln oder sind nicht zuverlässig für die Kinder da. Damit sind viele Kinder schon frühzeitig auf sich selbst gestellt. Das fördert einerseits ihre Selbstständigkeit in der Organisation und Bewältigung ihres Alltags, bedeutet aber andererseits, dass sie oftmals allein gelassen oder auch überfordert sind. Das veränderte Rollenverständnis von Frau und Mann in Partnerschaft, Ehe und Familie hat die Erziehungsvorstellungen der Eltern sowie die Art der Eltern-Kind-Beziehungen beeinflusst. Die Umgangsformen sind in der Regel partnerschaftlicher geworden, autoritäre Strukturen sind seltener anzutreffen. Verstärkt findet man sogenannte „Verhandlungshaushalte", in denen Eltern mit ihrem Kind unterschiedliche Interessen aushandeln, sich absprechen und nach Kompromissen suchen. 
Der Aufbau einer pluralistischen Demokratie stellt die Menschen vor eine besondere Herausforderung.  Eine schrumpfende Bevölkerung mit einer gleichzeitigen Verlängerung der Lebenszeit hebelt die traditionellen Sozialsysteme aus. Die Lebensphasen verschieben sich in der Hinsicht, dass die Ausbildungszeiten sich für die Heranwachsenden verlängern, die Zeit der aktiven Erwerbstätigkeit sinkt und die Zeit des Ruhestands steigt. Die Lebensplanentwürfe sind heute nahezu beliebig gestaltbar. Die zunehmende ethnische Vielfalt in unserer Gesellschaft verstärkt diesen Prozess noch und gleichzeitig brechen die traditionellen Sozialisationsinstanzen, die Familien, weg. Kinder wachsen in ganz unterschiedlichen Beziehungsstrukturen auf und werden auch ganz unterschiedlich sozialisiert. Die Berufstätigkeit als Folge der stärkeren Selbstverwirklichung von beiden Eltern führt dazu, dass Kinder nicht mehr wie früher  von ihren Eltern betreut werden können, so dass gesellschaftliche Instanzen diese neuen Aufgaben mit übernehmen müssen.
Nicht nur der Wandel der Familie, sondern auch andere technologische Entwicklungen führen zu einer veränderten Kindheit. 
So gehören Technik und Medien aller Art heute zur Kindheit. Diese Entwicklung beinhaltet gleichermaßen Chancen und Gefahren. Die lange Verweildauer vor dem Fernseher und dem Computer führt zu einer veränderten Art und Qualität von Erfahrungen, trägt aber auch entscheidend zu Kompetenzen im Umgang mit diesen Medien bei. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen Kinder überwiegend im Spiel mit Geschwistern oder Nachbarskindern unmittelbare Erfahrungen sammeln konnten, werden ihnen heute Erfahrungen aus zweiter Hand vermittelt, was zu verzerrten Welt- und Selbstbildern führen kann. Außerdem können geringere körperliche Aktivitäten der Kinder zu Fehlentwicklungen führen, die frühzeitig durch ausreichende Bewegung korrigiert werden müssen. Die Lebenswelten der Kinder gleichen einander immer weniger. Neben den Kindern und Jugendlichen, die auf sich gestellt sind, gibt es viele, deren Freizeit von den Eltern und von ihnen selbst bewusst geplant und organisiert wird. Die - oftmals aufwändigen - Aktivitäten werden nach individuellen Interessen ausgewählt oder gezielt zur Förderung von Begabungen eingesetzt. Kinder und Jugendliche erhalten die Chance sich mit unterschiedlichen Menschen und sozialen Gruppen auseinander zu setzen. Dies fördert einerseits ihre Flexibilität und Toleranz, kann aber andererseits zu Unverbindlichkeiten in den Beziehungen führen. Die Anforderungen an den Einzelnen steigen, sich in der Vielfalt der Informationen zurecht zu finden, sie zu bewerten, kritische Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen zu zeigen und schnell eine eigene Position zu beziehen. Medien haben mittlerweile alle gesellschaftlichen Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen. Mit Medien kompetent umgehen zu können wird eine Grundqualifikation für alle Mitglieder. Fehlende Medienkompetenz führt zum Ausschluss aus unserer von Medien durchdrungenen Welt.


  
Veränderungen in der Politik und der Öffentlichen Verwaltung

Die veränderte wirtschaftliche Situation unserer Volkswirtschaft hat dazu geführt, dass die Öffentliche Hand nur einen ganz geringen finanziellen Spielraum zur Realisierung ihrer Aufgaben hat. 
Eine schlanke Verwaltung als Ziel wird angestrebt, weil der Gürtel auch enger geschnallt werden muss. Verlagerung der Entscheidungen auf untergeordnete Ebenen ist die Folge eines Ausstiegs der Verwaltung aus einer Verantwortung, die nicht mehr finanzierbar ist. Vorsorge und Fürsorge müssen stärker in private Hände verlagert werden, weil die Allgemeinheit die Aufgaben nicht mehr meistern kann wie in der Vergangenheit. Seit der Jahreswende 2003/2004 inzwischen europaweit eingeführten  5 Prinzipien des neuen Steuerungs-Modells für öffentliche Verwaltungen, die nun auch auf die Schulen übertragen werden, das werden Sie nachvollziehen können!. Sie lauten:- Steuern statt Rudern.- Resultate statt Regeln-  Eigenverantwortung statt Hierarchie- Wettbewerb statt Monopol- Motivation statt Alimentation. Alle Reform-Aktivitäten der letzten zwei Jahre in den Schulen lassen sich auf die Einführung  dieser Prinzipien zurückführen!



Bildungserweiterungsmodell statt Bildungsvorratsmodell 

Dies fordert eine veränderte Lehr- und Lernkultur. Lernprozesse selbst müssen stärker zum Gegenstand von Bildung werden.
Das Leben in einer offenen, pluralen Gesellschaft fordert zudem die Fähigkeit zum verantworteten Umgang mit Freiheit und zu standpunktbezogener Toleranz auf der Basis der Grund- und Menschenrechte.
Dies macht Werteorientierung zu einem integralen Bestandteil schulischer Arbeit.
Als Anforderungen an schulische Bildung und Erziehung stehen somit Wissenserwerb, Kompetenzentwicklung und Werteorientierung im Vordergrund. Diese drei Dimensionen durchdringen und bedingen sich wechselseitig und sind wesentliche Komponenten der Persönlichkeitsentwicklung.
Der Erwerb von anwendungsfähigem Wissen, die Entwicklung von Methodenkompetenz, Lernkompetenz und Sozialkompetenz sowie die Werteorientierung stehen im Mittelpunkt schulischer Bildung und Erziehung.

Permanentes Lernen als neue, lebensbegleitende Verhaltensnorm

Diese Verbindung  von  „Arbeiten“ und „Lernen erfordert“ eine höhere Bildungsbereitschaft aller Bevölkerungsschichten in allen Lebensphasen. Lernen wird immer mehr zum Schlüssel eines gesicherten Einkommens. „Von entscheidender Bedeutung für das Bestehen des Einzelnen in der Wissensgesellschaft wird die Fähigkeit sein, eine Fülle ungeordneter und jederzeit abrufbarer Informationen in organisiertes, anwendungsfähiges und flexibel nutzbares Wissen zu verwandeln. Ein sicherer Umgang mit Medien in Lernprozessen befördert Wissenserwerb sowie Entwicklung von Lern- und Methodenkompetenz.“ 

„Die Anforderungen an die permanente Lernbereitschaft aller Gesellschaftsmitglieder und an ein regelmäßiges Lernen auch im Erwachsenenalter sind erheblich. Grundlegend neue Lernhaltungen werden erwartet. Lernfelder sollen selbstständig erschlossen, Lernberatung in Anspruch genommen und Lernwiderstände selbstgesteuert überwunden werden.“ 

„Lebenslanges Lernen umfasst alles formale, nicht-formale und informelle Lernen an verschiedenen Lernorten von der frühen Kindheit bis einschließlich der Phase des Ruhestands. Dabei wird "Lernen“ verstanden als konstruktives Verarbeiten von Informationen und Erfahrungen zu Kenntnissen, Einsichten und Kompetenzen.“

Die Bereitschaft, auch im Erwachsenenalter permanent weiter zu lernen, soll zu
einer unabdingbaren Verhaltensnorm werden (EU-Memorandum 2001). Technologische und ökonomische Entwicklungen begründen die Forderung zu einem lebenslangen Lernen. Im EU-Memorandum werden sechs Grundbotschaften formuliert, die den Rahmen für eine Diskussion über die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung des lebenslangen Lernens angeben.

1. neue Basisqualifikationen für alle, 
2. höhere Investitionen in die Humanressourcen, 
3. Innovation in den Lehr- und Lernmethoden, 
4. stärkere Bewertung des Lernens, 
5. Umdenken in der Berufsberatung und der Berufsorientierung, 
6. das Lernen den Lernenden auch räumlich näher bringen.

Entwicklungsschwerpunkte für ein lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen für alle Menschen kann nicht durchgängig in institutionalisierten
Bildungsorganisationen organisiert und gefördert werden. Da die meisten Lernprozesse sich informell in Lebens- und Arbeitszusammenhängen außerhalb von Bildungsinstitutionen entwickeln, muss das informelle Lernen wesentlich in die Förderung Lebenslangen Lernens einbezogen werden. Lernen in und außerhalb von Institutionen soll sich wechselseitig ergänzen; ihr Zusammenwirken soll zu einem erweiterten Verständnis Lebenslangen Lernens
führen. 
Trotz der Bedeutung des informellen Lernens für die gesamte Gesellschaft, liegt das Hauptaugenmerk bei den folgende Ausführungen auf das institutionalisierte Lernen in den deutschen Schulen.

Selbststeuerung
Lernen entwickelt sich im Lebenslauf individuell-biographisch verschieden und
beruht auf unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Lernmilieus, Lernbedürfnissen
und Lernanlässen. Daher kann es zunehmend nur von den Lernenden selbst angemessen gesteuert werden. Sie nutzen dabei teilweise fremdorganisierte Angebote, teilweise organisieren sie ihre Lernprozesse selbst.

Nach Gòmez Tutor und Kammerer  ist Selbstgesteuertes Lernen ein „aktiver Aneignungsprozess, bei dem das Individuum über sein Lernen entscheidet, indem Möglichkeiten gegeben sind
- die eigenen Lernbedürfnisse bzw. den Lernbedarf, Interessen und Vorstellungen zu
bestimmen und zu strukturieren,
- die notwendigen menschlichen und materiellen Ressourcen (inklusive professioneller
Lernangebote oder Lernhilfen) hinzuzuziehen,
- Lernziele, inhaltliche Schwerpunkte, Lernwege, -tempo und -ort weitestgehend selbst
festzulegen und zu organisieren,
- geeignete Methoden auszuwählen und einzusetzen und
- den Lernprozess auf seinen Erfolg sowie die Lernergebnisse auf ihren Transfergehalt
hin zu bewerten.“
Dieser Definition liegt somit ein Verständnis von selbstgesteuertem Lernen zugrunde, das sowohl die lernvorbereitenden Aspekte, also die Konstitutions­bedingungen des Lernens, als auch die lernbegleitenden Aspekte des Lernprozesses, d.h. die Prozessbedingungen des Lernens, einschließt, wobei es dem Individuum überlassen bleibt, welche Teile des Lernprozesses es selbstgesteuert und welche es unter Zuhilfenahme von anderen durchführen möchte. Selbstgesteuertes Lernen lässt sich dementsprechend auf einem Kontinuum zwischen Fremdsteuerung und autonomem Lernen verorten.
Wichtig ist allerdings, dass im Prozess des selbstgesteuerten Lernens durch den Aspekt der Evaluation eine ständige Reflexions- und damit eine Korrekturschleife eingebaut ist, um bei Bedarf einzelne Bestandteile des Lernprozesses nochmals neu bearbeiten zu können.

Dieser Aspekt der Voraussetzungen und Fähigkeiten für selbstgesteuertes Lernen wird allgemein als Selbstlernkompetenz bezeichnet, die folgendermaßen definiert werden kann:
Selbstlernkompetenz umfasst die Bereitschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person, den eigenen Lernprozess selbstgesteuert zu gestalten.

Kompetenzentwicklung

In Anlehnung an den Kompetenzbegriff von Weinert werden Kompetenzen als erlernbare, kognitiv verankerte Fähigkeiten und Fertigkeiten verstanden, die eine erfolgreiche Bewältigung bestimmter Anforderungssituationen ermöglichen. Der Begriff umfasst auch Interessen, Motivationen, Werthaltungen sowie soziale Bereitschaft.

Kompetenzen sind demnach kognitive Dispositionen für erfolgreiche und verantwortliche Denkoperationen oder Handlungen.

Teilkompetenz: Fachkompetenz
Unter Fachkompetenz wird das gesamte Wissen einer Person in einem Themenbereich verstanden, dabei sind sowohl deklaratives als auch prozedurales Wissen von Bedeutung.
Entscheidend beim Erschließen neuer Wissensgebiete ist das Anknüpfen an vorhandenes Wissen. Anschlussfähiges Vorwissen kann selbstverständlich auch im Bereich der Allgemeinbildung liegen.

Teilkompetenz: Personale Kompetenz
Personale Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit für ein selbstverantwortliches Handeln unter Berücksichtigung verschiedener motivationaler und volitionaler Gesichtspunkte. Kammerer führt hier die Komponenten Motivation, Anstrengung, Willensstärke, Selbstwirksamkeit,
Aufmerksamkeitssteuerung und selbstregulative Aspekte an.

Teilkompetenz: Sozialkompetenz
In der Definition vom Selbstgesteuerten Lernen ist nicht enthalten, dass es ausschließlich im Alleingang erfolgen muss. Es bleibt dem Lernenden vorbehalten eine Kooperation mit anderen für ein gemeinsames Lernen einzugehen. Für diese Zusammenarbeit sind Kompetenzen im Umgang mit anderen (Konflikt-, Kontakt- und Teamfähigkeit) von großer Bedeutung.

Teilkompetenz: Methodische Kompetenz
Der Bereich der methodischen Kompetenz umfasst kognitive und metakognitive Aspekte des Lernens. Betrachtet werden insbesondere die individuellen Lernstrategien, Metakognitionen (Planung und Kontrolle des Lerngeschehens) sowie die Organisation des Lernens unter der Perspektive des Zeitmanagements und der Auswahl von Informationsquellen.

Teilkompetenz: Emotionale Kompetenz
Unter emotionaler Kompetenz fasst Kammerer Facetten der Selbstwahrnehmung und
Bereiche der emotionalen Selbstregulation zusammen. Ihr Beitrag liegt in einer adäquaten Handlungssteuerung unter Bewusstheit und Kontrolle der eigenen Emotionen.
Kommunikative Kompetenz
Die Rolle des Austausches mit anderen wurde bereits im Bereich der Sozialkompetenz hervorgehoben. 
In diesem Zusammenhang sind verbale und nonverbale Fähigkeiten wesentlich für eine erfolgreiche Kooperation.

Das selbstständige Erschließen des jeweils aktuell benötigten Wissens durch gezieltes recherchierendes Erarbeiten und Nutzen einschlägigen gespeicherten Wissens wird also zunehmend wichtiger. Dies erfordert auch die breite Entwicklung der Kompetenz zur zielführenden Nutzung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie. "Bildungsstandards" legen heute fest, was Schüler jeweils auf bestimmten Stufen ihrer Schullaufbahn können sollen.
Auch das nachschulische Weiterlernen zielt wesentlich auf die Entwicklung von Kompetenzen zur Bewältigung von praktischen Lebens- und Arbeitsanforderungen. Die Ausrichtung auf Kompetenzentwicklung muss daher für die Förderung Lebenslangen Lernens in der gesamten Lebensspanne maßgebend sein.

Vernetzung
Um alle Lernangebote und Lernmöglichkeiten sinnvoll und effizient nutzen zu können, ist es weiter erforderlich, eine entsprechende Infrastruktur bereit zu stellen, die nicht nur fremdorganisiertes, sondern auch selbstorganisiertes Lernen ermöglicht. Für die Entwicklung eines erweiterten Verständnisses von Lebenslangem Lernen sind keine neuen Institutionen erforderlich, die bestehenden Institutionen müssen jedoch vernetzt und in ihren Funktionen an die Erfordernisse Lebenslangen Lernens angepasst werden. Sowohl die einzelnen Bildungsstufen als auch die Bildungsangebote und -möglichkeiten auf einer Ebene (auch informelle und nichtinstitutionalisierte) müssen verstärkt aufeinander bezogen sein (vertikale und horizontale Vernetzung). Die Bildungsinstitutionen müssen für die Einbeziehung informellen und nicht-formalen Lernens offen sein.

Modularisierung
Lernangebote in modularer Form und Lernmaterialien, die auf lernanregende Fragen, Themen und Probleme zielen, erleichtern den Lernenden die Ausrichtung der Lernprozesse nach ihren Bedürfnissen.

Lernberatung
Das stärker selbstgesteuerte Lernen mit kompatiblen Modulen in institutionsübergreifenden
Lernnetzwerken stellt Anforderungen an Lernmotivation und Lernfähigkeit, denen viele Menschen nur mit Hilfe einer offenen und kompetenzentwickelnden Lernberatung entsprechen können.

Neue Lernkultur/Popularisierung des Lernens
Wirksames kompetenzentwickelndes Lernen erfordert Anregung und Ermutigung. Es ist eine motivierende Popularisierung des Lernens unter Einbeziehung der Medien mit dem Ziel der  Entwicklung einer neuen Lernkultur nötig.
Eine Strategie zur Förderung Lebenslangen Lernens für alle muss dazu beitragen, das Zurückbleiben des Lernens hinter der zunehmenden Komplexität der Verhältnisse und ein Versagen vor den wachsenden Verstehens- und Problemlösungsanforderungen aufzufangen.

Chancengerechter Zugang
Der Zugang zu lebenslangem Lernen ist eine entscheidende Voraussetzung für das Leben in einer auf demokratische Teilhabe ausgerichteten Gesellschaft, in der Persönlichkeitsentwicklung und Wissenserwerb sowie eine sozial verantwortliche Anwendung von Wissen und Kompetenzen immer größere Bedeutung erhalten. Zu keinem Zeitpunkt seiner Bildungsbiographie darf jemand aus dem Lern- und Bildungsprozess ausgeschlossen werden. Für den Erfolg der neuen Lernkultur sind Rahmenbedingungen erforderlich, die einen chancengerechten Zugang für alle, insbesondere auch bildungsfernere Menschen, zu den Möglichkeiten Lebenslangen Lernens eröffnen.

Affinität digitaler Medien zu den erhobenen Forderungen

Die den digitalen Medien von vielen Autoren zugeschriebenen Potentiale haben eine hohe Affinität zu  Schlüsselbegriffen wie Lernerautonomie,  Individualität , selbständiges, problemorientiertes, exploratives Lernen und sie bieten die Chance, Vorstellungen von einem anderen Lernen und Unterricht zu verwirklichen und die Entwicklung von Schule und Unterricht im Sinne von Zukunftsfähigkeit voranzutreiben. Dies korrespondiert direkt mit den aus den Erkenntnissen der Lern- und Hirnforschung resultierenden Anforderungen an eine zu verändernde Unterrichtskultur.
Während das Nachdenken über das Lernen und seine Gelingensbedingungen entsprechende Forderungen an Veränderungen in Schule und Unterricht hervorbringt, versucht die Medienpädagogik die medialen Möglichkeiten auf diesem Hintergrund zu definieren bzw. dazu quer zulegen. Sie geht der entscheidenden Frage nach, inwieweit Medien offene Unterrichtskonzepte unterstützen und dazu beitragen, Lernen und Lehren effizienter zu machen.
Die Gelingensbedingungen für effizientes Lernen zeigen auch auf, dass sich die Lernumgebungen – Unterricht & Schule ändern müssen, um diese Bedingungen zu erfüllen. Ein Unterricht, der sich am Lerner orientiert, muss offenen sein, d.h. u.a:  Gelegenheiten bieten, an individuellen Vorkenntnissen anzuknüpfen, um so die Erweiterung des individuellen Wissensnetzes zu gewährleisten, Lerngegenstände in der gesamten Komplexität in den Blick nehmen, genügend Raum geben für Selbsttätigkeit , um die Selbstständigkeit zu fördern, problemorientiertes, exploratives, kommunikatives & kooperatives  Arbeiten ermöglicht Schüler als Experten aktiv werden lassen (Lernen durch Lehren)

In Zusammenarbeit mit Gaby Engel und Michael Klein vom Landesinstitut Soest entstand der folgende Artikel 2006:

Lernen – Digitale Medien Unterstützung neuer Wege des Lernens und Lehrens

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 Metelen, NRW 

 

Curriculum vitae

Persönliche Angaben

Geboren wurde ich am 21. Mai 1946 als drittes Kind in die Nachkriegswirren des zerstörten Deutschlands und bin fast erfroren im kalten Winter des Jahres 1947.
Meine zwei Brüder wurden vor dem 2. Weltkrieg geboren und mussten meine Mutter im Überlebenskampf während des Krieges unterstützen, da der Vater zum Kriegsdienst eingezogen worden war.
Mein Vater wurde im August 1939 zu einer Reserveübung eingezogen und kam erst nach mehr als 6 Jahre Kriegsdienst, aber unverletzt,  wieder zu seiner Familie zurück.

Im Mai 1945 kam er in Kriegsgefangenschaft und wurde im Herbst 1945 nach seiner Entnazifizierung aus britischer Kriegsgefangenschaft wieder entlassen. Nach wochenlanger Suche fand er seine evakuierte Familie  dann an der Schweizer Grenze wieder. Hierhin hatte sich meine Mutter mit meinen beiden Brüdern dem Bombenhagel in Essen entzogen.

Als nach langem Suchen mein Vater seine Familie endlich wiedergefunden hatte, entstand ich als Kind der Wiedersehensfreude und als Zeichen des Überlebenswillens meiner Eltern - wie sie immer betont haben.

 

Familienstand:

Verwitwet, meine Frau war Leiterin einer Grundschule und ist im September 2014 nach längerer Krankheit verstorben, ich habe 2 erwachsene  Kinder und 6 Enkelkinder

Alter:73 Jahre

Geburtsort: Haltern am See/Westf.

Schulbildung
Volksschule Bossendorf: 1952-1957 (Eine zweiklassige Volksschule;   die Klassen 1-4 und die Klassen 5-8 wurden integrativ in einem Klassenraum unterrichtet. ( Also schon damals wurde mit "ganz "modernen" Methoden gearbeitet)

Martin-Luther-Schule Haltern: 1957 - 1960

Freiherr vom Stein Gymnasium,  Staatliches Aufbaugymnasium Recklinghausen :
1960 - 1966

Reifeprüfung
4.11.1966 am Freiherr vom Stein Gymnasium in Recklinghausen

Wehr-/Ersatzdienst
Bundesgrenzschutz, 5.GSG  II/2 in Coburg/Obfr.
Januar 1967 - April 1968

Studium
Westfälische Wilhelms Universität in Münster
Studium der Fächer: Geographie, Sport, Mathematik, Pädagogik und Philosophie
April 1968 - Nov. 1974
Juni 1973 : Philosophikum

Über das Geographiestudium bin ich zur Arbeit mit Computern gekommen. Für meine Examensarbeit über die Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern in die BRD von 1961 bis 1973 musste ich eine große Datenmenge bearbeiten. Die statistischen Daten meiner potenziellen 18 Steuerungsfaktoren der Zuwanderung  lagen für 141 Arbeitsamtsbezirke der BRD – ohne Westberlin – vor und mussten nun für die Laufzeit von 10 Jahren gesammelt und kartiert werden. Eine Arbeit, die man nur mit EDV lösen konnte. Also habe ich mich bemüht, FORTRAN IV zu lernen und Lochkarten für das Rechenzentrum zu stanzen, um Korrelationen zu überprüfen.
In dieser Zeit habe ich das Potenzial erkannt, das in der EDV-Entwicklung für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen steckte. Seither hat es mich nicht mehr losgelassen.

1.Staatsexamen
1. Philologische Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
in den Fächern Erdkunde und Sport am 27.11.1974
Referendariat
Bezirksseminar für das Lehramt an Gymnasien in Rheine
Dezember 1974 - Dezember 1975
( Die Ausbildungszeit wurde aufgrund vorhergehender, mehrjähriger Lehrtätigkeit am Albert Schweitzer Gymnasium in Marl auf ein Jahr verkürzt. )

In Marl habe ich mithelfen können, einen Volleyballverein zu gründen – die Spielvereinigung Marl - der noch heute existiert und dort auch als Trainer gearbeitet und zusätzlich als angestellter Sportlehrer am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Marl nebenher mein studentisches Budget aufgebessert. In den Semesterferien habe ich als Bademeister an der Nordsee meinen Horizont erweitert.

2.Staatsexamen
2. Philologische Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien am 5.12.1975
Das Ausbildungs-Seminar Rheine wurde 1974 neu gegründet, ich war der erste Ausbildungsjahrgang des neuen Bezirksseminars mit dem Standort Rheine.

Schulische Laufbahn
Gymnasium Arnoldinum Steinfurt ab 1.2.1976
dort:
    Studienrat z. A. ab 1.2.1976
    Ernennung zum Studienrat am 20.12.1978
    Ernennung zum Oberstudienrat am 20.9.1982
    Ernennung zum Studiendirektor (Verwaltungs-Studiendirektor) am 20.4.1993

Sonderaufgaben in der Schule
Vorsitzender der Fachschaften  Sport und Erdkunde
Klassenlehrer in der Sek. I
Beratungslehrer der gymnasialen Oberstufe
Mitglied der Schulkonferenz
Mitglied im Kreisausschuss für den Schulsport als Vertreter der Gymnasien
Schüler-Vertretungs-/ Verbindungslehrer
Betreuung des Schul-Fahrtenprogramms für Schul-Skikurse der Stufe 10 nach Südtirol
Verwaltungs-Studiendirektor als Leiter der Schulverwaltung ( Stundenpläne, Mehrarbeitsabrechnung, Krankenmeldungen an die BezReg Ms usw.)
Fachberater der Schulleitungen bei der BezReg Münster für der Einsatz der EDV in Schule und Schulverwaltung

In dieser Zeit habe ich das Gymnasium Arnoldinum auf die Nutzung der EDV in der Schule ausgerichtet und 1998 wurde das Arnoldinum in den von der Bertelsmann-Stiftung finanzierten Kreis der 12 besten  Medienschulen Deutschlands aufgenommen. Dieses Netzwerk diente insbesondere der Lehrerfortbildung der beteiligten Kollegien.

Berufliche Weiterbildung

Fortbildungen zu meinen Unterrichtsfächern
Zertifikatskurs für Kommunikations- und Informationstechnische Grundbildung,
Lehrbefähigung für das Fach Informatik in der Sek. I

Weitere Sonderaufgaben
ADV-Fachberater der BezReg Münster ab 1.2. 1997 bis zum 01.08.2002
Hier habe ich 159 Schulen im nördlichen Münsterland als reisender Notfall-Helfer gearbeitet, wenn die Schulleitungen mit ihren EDV-Aufgaben nicht mehr zurecht kamen. Sie mussten zu bestimmten Terminen ihre Schulstatistik nach Düsseldorf melden, per EDV via Modem. Ein schier unlösbares Problem für viele Schulleiter der damaligen Zeit.

Moderator  der BezReg. Münster im SaN-Projekt ab 1. 2. 1997 bis zum 31.01. 2006

Mitglied der SaN-Projekt-Steuergruppe der BezReg. Münster im SaN-Projekt beim Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest  ab 1. 8. 1998 bis zum Projektende. Diese Steuergruppe organisierte die Fortbildungen für die SaN-Moderatoren in den 5 Regierungsbezirken.

Moderator der BezReg Münster im Rahmen der e-nitiative in den e-teams Steinfurt und Münster bis zum 31.01.2006

Das Projekt QualiTeach knüpfte an die entstandenen Netzwerkstrukturen an.

Trainer von Fach-Moderatoren der BezReg. Münster am Landesinstitut für Schule
in Soest und „Pate“ eines Arbeitsbereichs „Lernen mit Medien“ auf dem NRW-Bildungsserver „learnline“, ab 1.2. 2003 – 31. 01. 2006

Mitarbeit an schulischen  Projekten
Lernen durch Lehren, Schüler als Hypertextautoren für den Erdkunde-Unterricht
(Kooperation mit dem Lernpsychologischen Institut III der WWU-Münster, Prof. Dr. Bromme)
Ein junger Doktorand der WWU-Ms  -Elmar Stahl- suchte damals interessierte Schulen, die für seine Promotionsarbeit bereit waren, sich auf verschiedene Experimente einzulassen.  Ich habe mich mit gemeldet und in den folgenden zwei Jahren mit Herrn Stahl im Rahmen seines Promotionsvorhabens als schulischer Partner mitgearbeitet.

Aufbau und Pflege einer Schulhomepage als Mittel zur Identitätsfindung und
Aussendarstellung einer Schule
Join-Multimedia-Projekt der Siemens AG ("Unsere Schule gestern - heute - morgen")
Aufbau, Ausbau und Administration von IT-Schulnetzwerken
Aufbau und Pflege einer Internet-Kommunikations-Plattform in der Lehrerfortbildung
(Betreuung der Regionalseiten der Lehrerfortbildung im SaN-Projekt)
Neue Medien im Erdkunde Unterricht ( Referent in Ek-Fachkonferenzen)
Internet und Schulleitung (Referent bei Bezirks-Direktorenkoferenzen und Schulleiter-Dienstbesprechungen)
Netd@ys in NRW, Teilnahme 1997 mit Prämierung ( 11.Platz), 1998 (2. Platz), 1999 (Sonderpreis)
Präsentation von Unterrichtsprojekten einer Schule bei verschiedenen Fachtagungen
und Messen ( 3. + 4. zentrale Fachtagung der Telekom in Neuss, Interschul/ Didacta in
Köln und Dortmund)
Tele-learning in der Lehrerfortbildung, Moderator der Projektgruppe der Bertelsmann-Stiftung
Lernen in Laptop-Klassen, Moderator  der Projektgruppe der Bertelsmann-Stiftung
Uni&Schule 1999,  "Verstädterung in der 3. Welt", Schaffung einer Hypertext-Lernumgebung
in Kooperation mit der WWU Münster, Prof. Dr. Bromme
Der Folienroman im Deutschunterricht, Multimedia-Projekt als fächerübergreifendes
Projekt zur Medienerziehung
Mitarbeit an außerschulischen Projekten
Moderator/Trainer im Auftrag   der Bertelsmann-Stiftung  im Projekt „Regionale IT-Planung“ und in der Heinz Nixdorf-Stiftung im gemeinsamen Programm „Bildungswege in der Informationsgesellschaft“

Lehrtätigkeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Lehrauftrag ab dem Sommersemester 2000

Beauftragung mit fachdidaktischen und organisatorischen Aufgaben zur Weiterentwicklung der Lehreraus- und -fortbildung am Zentrum für Lehrerbildung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster  vom 01.08.2001 bis zum 31.07.2003 im Umfang einer halben Stelle

Abordnung an die Universität Münster ab 1.08.2003 bis zum 31.01.2006 im Umfang einer halben Stelle und ab 01.02.2006 bis zum 31.07.2007 im Umfang einer ganzen Stelle.

Berufung als Mitglied der Prüfungskommission beim Landesprüfungsamt für das Fach Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik
Schulformen: alle Schulformen

SES-Experte zu Fragen der Medienerziehung und der Planung von Blended Learning-Szenarien und zur Unterrichts-Entwicklung

Im Jahre 2011

September/Oktober: Sozialprojekt PROSOYA in Hunacabamba, Peru
Thema: Medienerziehung Jugendlicher im Sozialprojekt, Ausloten von Möglichkeiten zum Austausch via Internet zwischen der deutschen Unterstützer-Gruppe und den Beteiligten vor Ort.


Im Jahre 2012:

April und  Mai: TSU; State University Tbilisi, Georgien
Thema: Blended Learning in der Hochschullehre 

 Im Jahre 2013:

April, Mai:Pädagogische Hochschule der Universität von Semey (Kasachstan)
Thema : Neue Medien als Option in der Hochschullehre

September: Alexander v. Humboldt Schule in Prusia, (Pozuzo), Peru
Themen: Methoden im Unterricht, Geschichte der Schulentwicklung 

Im Jahre 2015:

April und  Juni/Juli: Shakarim State University of Semey, Kasachstan
Themen: Konzeption und Umsetzung eines eLearning-Service-Centers in der Hochschullehre auf der Bassis der OpenSource-Plattform von MOODLE

Oktober/November: Medical State University of Constanta (Rumänien), Unterstützung bei der Implementation einer Lern-Plattform (Moodle) in die Hochschullehre

Im Jahre 2016:

März/April: Shakarim State University of Semey, Kasachstan
Themen: Begleitung beim Aufbau eines eLearning-Service-Centers in der Hochschullehre auf der Bassis der OpenSource-Plattform von MOODLE

September: Akademie für Verwaltungsaufgaben beim Präsitenten der Republik Kasachstan in Astana, Kasachstan.
Tema: eLearning als Methode in Verwaltungsberufen 

Im Jahre 2017:

Feb./März: kasachische Akademie der Künste in Almaty (Alma Ata)
Implementation der Lern-Plattform (Moodle) in die Hochschullehre und Einführung von Methoden zum Blended Learning in der Lehre, Funktionsbeschreibung des elearnng-Zentrums einer Universität.

Im Jahre 2018

März/April: Shakarim State University of Semey, Kasachstan
Themen: Begleitung beim Ausbau des  eLearning-Service-Centers in der Hochschullehre auf der Bassis der OpenSource-Plattform von MOODLE und Unterstützung in didaktischen Fragen bei der Entwicklung neuer Lehr-Formate beim Einsatz von Blended Learning.

 

Veröffentlichungen / Vorträge
 

"Lehrveranstaltungsformate im Kontext sich wandelnder Medialität", Moderation einer Veranstaltung im Rahmen des Projektes "Gemeinsam für mehr Qualitätin Studium und Lehre" an der Universität Bonn, veranstaltet vom Bonner Zentrum für Hochschullehre am 18.11. 2015

Gerd Homberg & Christian Igelbrink, Aspekte einer Grundbildung Medien in den gesellschaftskundlichen Fächern Geschichte und Erdkunde, in: Grundbildung Medien in pädagogischen Studiengängen, Hrsg.: Peter Imort und Horst Niesyto, kopaed-Verlag München 2014, S. 225 -241

Gerd Homberg, Wolfgang Sander, Ines Müller-Hansen, Christian Igelbrink, Neue Medien in der politischen Bildung, Exemplarische Projekte der Lehrerbildung an der Universität Münster, in: Grundbildung Medien in pädagogischen Studiengängen, Hrsg.: Peter Imort und Horst Niesyto, kopaed-Verlag München 2014,  S. 241-255

Gerd Homberg, Moodle in der Urteilsbildung (20114) In: UrteilsBildung - eine lösbare pädagogische Herausforderung, Hrsg.: Wolfgang Sander, Chrisstian Igelbrink, Friedhelm Brüggen, LIT-Verlag Münster 2014

Tagungsbeiträge im Rahmen der MoodllMoot 2012 an der WWU-Münster:
- Konzeption und Gestaltung von Moodle-Kursen in Blended Learning Szenarien
- Downloadbare Moodlekurse für den Einsatz in Blended Learning Szenarien
- Hyper-Videos in Moodle einbinden

Gerd Homberg, Stephan Tjettmers, Markus Marek und Wolfgang Sander (2008), "Didaktische Gestaltung von Blended Learning in der Hochschule", S. 109 - 132, in: E-Learning-Management, Hrsg.: Heinz-Lothar Grob, Jan vom Brocke und Christian Buddendick, Verlag Franz Vahlen, München 2008

Gerd Homberg,(2006) "Selbstgesteuertes Lernen als kooperativer Prozess mit Moodle als Lernplattform zur Unterstützung in einer Jahrgangsstufe 10 an Beispielen zur Urteilsbildung, Vortrag im Rahmen der 3. internationalen Moodle-Konferenz in Österreich, FH OÖ, Campus Hagenberg am 14./15.09.2006, Tagungsdokumentation, S. 144-150, http://moodle2006.fh-hagenberg.at

Gerd Homberg, Markus Marek, (2006) "Evaluation des Laptop-Projektes am Gymnasium St. Mauritz", Evaluation im Auftrag des QualiTeach-Projektes (Lernende Region Münster/Münsterland) der WWU-Münster, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Münster, August 2006

Gerd Homberg,(2006) "Selbstgesteuertes Lernen als kooperativer Prozess – Selbstgesteuertes Lernen über eine Lernplattform gestalten" - Ein Unterrichtsvorhaben in einer Jahrgangsstufe 10 an zwei Beispielen zur Urteilsbildung, LOGIN-Verlag Berlin, Doppelheft 138/139, Jahrgang 2006, S. 94–102

Gerd Homberg,(2005) "Unterrichts- und Schulentwicklung unter technologischem Veränderungsdruck", Impuls-Referat zur SelGO-Tagung am 9.11.2005 am Landesinstitut für Schule in Soest im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW

Gerd Homberg,(2005) "Didaktische Prinzipien im Unterricht mit digitalen Medien -
Von der Instruktion zur aktiven Wissensaneignung", S. 48-49
Computer + Unterricht 58/2005, Medienpläne entwickeln

Gerd Homberg, Hans Grote, Thorsten Manß,(2001) "Das e-team Steinfurt und sein Unterstützungsangebot für das Hannah Arendt Gymnasium Lengerich zur Entwicklung eines Medienkonzeptes", Chronologie der Beratung, Einstiegsphase, Planungsgespräch, Planung päd. Tag, Ablauf päd. Tag, Reflexion,
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/lehrerfortbildung/medienbildung/praxisbeispiele/grote/menue.htm

Gerd Homberg,(2000) "Finanzierung und Aufbau der Vernetzung eines Gymnasiums mit eigenen Bordmitteln im Rahmen der Netd@ys 1998 in NRW", in: "Schule, Netze und Computer", Hrsg.: Busch, Ballier, Pacher, Luchterhand-Verlag, Neuwied 2000, Kapitel 2002

Gerd Homberg,(2000) "Computer und Internet - Potenziale für den Erdkunde-Unterricht" ,
Unterrichtsbeispiel: Die Stellung der Bundesrepublik Deutschland und der Niederlande im gemeinsamen Agrarmarkt der EU, in: Unterrichtsmaterialien Erdkunde; Stark-Verlag, Sonderergänzung Mai 2000

Gerd Homberg, Günther Gottheil (1999) "Landwind- Seewind" und "Elemente des Wasserkreislaufs" Bericht über Hypertextproduktion in Erdkunde ...
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/neuemedien/medio/tele/tele.htm


Gerd Homberg, Günther Gottheil,(1999) "Grundlagen der Klima- und Vegetationszonen -
Hypertexte für das Intra-/Internet" (Erdkunde, 7. Klasse ), in: Eine neue Lernwelt: das Netz als Medium für die Unterrichtspraxis, Hrsg. Hans-Ulrich Dönhoff u.a., Arbeitshefte Lehrerfortbildung, Verlag Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh 1999, S. 73 - 80

Gerd Homberg,(1999) "Das Internet für das Intranet der Schule", in: LOG IN - Informatische Bildung und Computer in der Schule, Berlin, Nr. 1 '99, S. 15 - 18

Gerd Homberg und Günther Gottheil,(1997) "Klima einmal anders - Schüler entwickeln ein schulinternes Internet", in : geographie heute, Heft 152, August 1997, Velber-Verlag Seelze, S. 28- 31    

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